Pathologisches Institut
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Molekulare Pathologie FISH

Molekulare Pathologie FISH Labor

Leitung: Univ. Prof. Dr. med. Thomas Knösel

Stellvertreter: Frau Dr. Veronika Kanitz

Mitarbeiter: Frau Beate Luthardt

Die Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) ist eine molekularpathologische Methode zum Nachweis von Nukleinsäuren (RNA oder DNA) in Geweben, einzelnen Zellen oder auf Metaphase-Chromosomen. Dabei wird eine künstlich hergestellte Sonde aus einer Nukleinsäure eingesetzt, die über Basenpaarungen an die nachzuweisende Nukleinsäure bindet (Hybridisierung).

Der Nachweis wird also nicht etwa im Reagenzglas (in vitro) durchgeführt, sondern direkt in der jeweiligen Struktur im Gewebe (in situ). Der enorme Vorteil der in situ Hybridisierung besteht darin, dass Genveränderungen (Amplifikationen, Deletionen und break aparts) unter bildmorphologischer Kontrolle in den entsprechenden Zellen nachgewiesen werden können.

Folgende Sonden können routinemässig verwendet werden. Klick!


Weiterhin stehen im Rahmen von Forschungsprojekten und Zusammenarbeiten mit Firmen noch andere Sonden insbesondere in der Sarkomdiagnostik zur Verfügung (Referenzzentrum für Knochen-und Weichgewebstumoren der LMU)

amplifikationher2neu

Beispiel Amplifikation FISH


Dual Color Sonde Dedifferenziertes Liposarkom ( MDM2/Cen12)
MDM2 Amplifikation
(grünes Signal: MDM2, rotes Signal: Cen12)

 

 

break

Beispiel Break apart Synovialsarkom

Dual Color Break Apart Sonde
Synovialsarkom (SYT- 18q11.2)
Translokation
(Normal: zwei rote/grüne bzw.gelbe Signale, Translokation: ein rot/grünes Signal und ein einzelnes rotes und grünes Signal )

Verantwortlich für den Inhalt: Prof. Dr. med. Thomas Knösel