Pathologisches Institut
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Paraffinschnitte

Für Biopsien stellt gepuffertes Formalin die Standardfixationslösung dar. An derartig fixiertem Material sind die meisten Zusatzuntersuchungen, die evtl. im Anschluß an die konventionelle Lichtmikroskopie notwendig werden, durchführbar. Nach der ausreichenden Fixierung in Formalin (Mengenverhältnis Gewebe zu Formalin etwa 1:10) erfolgt die Einbettung in Paraffin, wovon dann dünne Schnittpräparate erstellt und anschließend gefärbt werden können. 

4% neutral gepuffertes Formalin:

  1. 40% Formaldehyd, 100 ml,
  2. Aqua destillata, 900 ml,
  3. Natriumdihydrogenphosphat, 4 g,
  4. Dinatriumhydrogenphosphat, wasserfrei, 6,5 g.

Bei Verdacht auf Gicht müssen die (möglichst kleinen) Gewebsstücke in absolutem oder 96%igem Äthylalkohol fixiert werden, da bei der üblichen Formalinfixation die Harnsäurekristalle herausgelöst werden.